Junger Chor aus Plaidt zu Gast in Fließem

Freude am Musizieren/gemeinsames Singen und Spass an Geselligkeit prägen die beiden Chöre

 

 

Kirchenchor Fließem gestaltet Festgottesdienst in Bad Münster Eifel

Entdeckungsreise mit Blick in das Weltall


Die nun in Regensburg tätige Dekanatskantorin Julia Glas hatte den Kontakt zur Pfarrei St. Chrysanthus und Daria nach Münster Eifel noch vermittelt und vorbereitet, ist dort der Kirchenmusiker Matthieu Pignède tätig. Beide haben zusammen das Studium für Kirchenmusik absolviert.

Der Fließemer Chor hatte sich noch mit Julia Glas und Gaby Wolsiffer auf den Auftritt vorbereitet, zur Generalprobe vor dem Auftritt in der Stiftskirche war der Dirigent aus Münstereifel nach Fließem gekommen, um den Sängerinnen und Sängern den letzten Schliff vor dem Auftritt beizubringen.


Der Fließemer Chor verband dieses Event in der Nordeifel mit einem Tagesausflug.

Nach dem Eintreffen fand in der Kirche eine letzte Probe statt, um sich auf den anderen Tonraum einzustimmen und an ungewohnter Stelle direkt vor dem Orgeltisch zu singen.


Der Chor wurde in Bad Münster Eifel herzlich empfangen, nach der Probe begab man sich auf eine Reise ins Weltall. Man besichtigte das 100-m-Teleskop Effelsberg, Das in einem Tal errichtete Instrument des Max-Planck-Institutes ist eines der größten vollbeweglichen Radioteleskope der Welt. Bei der Besichtigung mit Vortrag wurde die Weite des Alls bewusst. Unvorstellbar die Menge von Lichtquellen im Milchstraßensystem, Galaxien, Magnetfelder, junge Sterne, Planeten mit Sonne und unserer bescheidenen Erdkugel. Die Wissenschaftler, die an dieser technischen Einrichtung forschen, verbindet ein weltweites Netz, ihnen ist es zu verdanken, dass das Bild von der Entstehung und Entwicklung von aktiven Galaxiekernen ständig aktualisiert wird. Es lassen sich immer wieder gigantische Energiemengen nachweisen, die entlang düsenstrahlähnlicher Bahnen über Millionen von Lichtjahren nach außen geschleudert oder wie wir Laien sagen würden, ins All gelangen. Viele von ihnen sind bereits verklüht, wenn ihr Licht uns erst einmal erreicht. Wird das Planetsystem je ganz erforscht?, das war die erstaunte Frage. ?Nach Hause telefonieren?, wir kennen sie alle, die Aussage des gestrandeten Außerirdischen aus Steven Spielbergs Film, der Blick ins weite All vermag keine Antwort zu geben, wo es mögliches Leben gibt, der Himmel, das All, ist weit, soweit. Die Sängerinnen und Sänger waren beeindruckt am Teleskop im Tal von Effelsberg und konnten nur staunen.


Dann ging es wieder zurück nach Bad Münster Eifel, nach einer Besichtigung des schönen Städtchens begab man sich auf die Empore, wo man sich auf den Gottesdienst vorbereitete. Man hatte neben Sätzen aus der Messe in Es von Karl Kraft weitere Stücke ausgesucht, die den Gottesdienst festlich gestalteten, zur Ehre Gottes, zur Freude der Kirchenbesucher.

Es klang gut das Orgelspiel von Matthieu Pignède und der festliche Gesang des Chores aus Fließem..

Zum Schluss dankte der Zelebrant Kaplan Agbo dem Fließemer Chor mit dem Dirgenten Pignède, der auch an der Orgel begleitet hat. Lang anhaltender Applaus, der Lohn für den schönen Gesang des angereisten Chores aus Fließem. Einige sprachen beim Auszug aus der Kirche einen herzlichen Dank aus und waren geradezu begeistert von dem Chorgesang.


Die Vorsitzende des Kirchenchores Gertrdu Weiers dankte dem Kirchenmusiker Matthieu Pignède für die Leitung des Chores, aber auch die gemeinsame Probe in Fließem. Es war für beide Seiten, so stellte man uneingeschränkt fest, eine wertvolle, schöne Begegnung. M. Pignètde zollte dem Fließemer Chor höchste Anerkennung.


Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach stellte den Wert solcher Begegnungen auch als hervorragende Werbung für Fließem aber auch das Bitburger Land heraus. Die Fließemer Verein sind als Botschafter unterwegs, das verdient unsere Anerkennung, so auch die Wertung des Events in Bad Münstereifel.


Natürlich gehörte es auch zum Programm, das altehrwürdige Gotteshaus zu erkunden. Dabei stellte man schnell weitere Gemeinsamkeiten zwischen Fließem und Bad Münstereifel fest. Die Benediktiner aus Prüm haben einst in der Zeit um 830 n.Chr. die Klosterkirche in Bad Münstereifel erbaut und begründet, ebenso wurde in dieser Zeit im Jahre 80. die Klosterkirche Wachenforth erbaut. So dürfte wohl mancher Mönch in dieser Zeit den Weg von Wachenforth über die Zentrale in Prüm nach Bad Münstereifel zurückgelegt haben.

Sowohl Wachenforth wie auch Münstereifel waren dann über Jahrhunderte bedeutende Walfahrtskirchen.

Beide Kircheneinrichtungen wurden im Zuge der Sekularisierung um 1800 von den Franzosen abgerissen, während der Stift in Münstereifel wieder aufgebaut wurde, verzichtete man in Fließem auf den Wieeraufbau. Die wertvollen Teile von Wachenforth wurden in die heutige Fließemer Kirche überführt und dort eingebaut.


Womöglich hat das Wachenforther Gottesdienst ähnlich wie das in Münstereifel ausgesehen. Wenn wir uns die Holzarbeiten an den Altären betrachten, dann sind Ähnlichkeiten erkennbar.


Nachdem man sich für den Rückweg in geselliger Runde in der Alten Gerberei gestärkt hatte, stellte man auf der Heimfahrt fest: Es war ein schöner Tag, eine frohe herzliche Begegnung, ein bedeutsames Chorereignis, das in schöner Erinnerung bleibt. Danke an die Freunde in Bad Münster Eifel.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tschüss Julia...und Danke


"Schafe, Pferde, sie stehen dort, Wo gibt?s sonst so´nen Probeort, geschwätzt get platt, eisch hon viel gelehrt, dieser Satz war bestimmt verkehrt", das waren einige Worte aus dem Abschiedslied von Julia Glas, wie sie den Blick als Dirigentin im Fließemer Pfarrheim beschrieb, wenn sie vor ihrem Chor stand und mit den Sängerinnen und Sängern probte und über deren Köpfe hinweg auf das friedliche Bild der grasenden Pferde in der Fettwies hinter dem Pfarrheim schaute.

Statt der letzten Probe am 20.August an dieser Probenstätte wurde Julia Glas als Chorleiterin, als Dirigentin, als Organistin an der Wirkungsstätte in Fließem verabschiedet.


So konnte an diesem Abend Chor-Vorsitzende Gertrud Weiers nicht nur die Sängerinnen und Sänger, sondern auch Pastor Thomas Weber und Pfarrer a.D. Hermann Hellinghausen sowiein Begleitung der von Julia Glas den Ehemann Sebastian und Töchterchen Helena herzlich begrüßen.


Gertrud Weiers dankte Julia Glas für die sechs schönen Jahren, die der Chor unter ihrer Führung erleben durfte. "Es waren dies Jahre, in denen du uns gefordert hast, in denen wir viel gelernt, uns entwickeln konnten, in denen wir aber auch viele Projekte angegangen sind und uns bei vielen Auftritten mit dir präsentieren konnten", so betonte die Vorsitzende bei ihren Abschiedsworten. Besonderer Dank galt Julia Glas für die freundschaftliche, gute Zusammenarbeit, die sich zwischen der Vorsitzenden und der Dirigentin im Laufe dieser Jahre entwickelt hat.Ein Chor mit sehr viel Seele, ein Chor, der vieles mit dir leisten konnte, ob in Projekten oder in eigenen Konzerten, man fand hohe Anerkennung.

Gertrud Weiers konnte feststellen, dass sich der Chor durch die engagierte Arbeit von Julia Glas positiv entwickelt hat und ein hohes Niveau unter den Chören des Bitburger Landes gefunden hat.Es hat uns Spass und viel Freude gemacht, mit dir zu arbeiten, von dir geleitet zu werden.

Gertrud Pint beschrieb die Auftritte des Chores in diesen sechs Jahren in den ihr eigenen Versen und sparte ebenso als älteste Sängerin im Chor mit 85 Jahren und einer mehr als 70-jährigen Chorzugehörigkeit nicht mit Lob.


Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach dankte an diesem Abend für die Zivilgemeinde und dankte Julia Glas für ihr Wirken in Fließem. "Sie haben nicht nur als Kirchenmusikerin viel geleistet, sondern waren mit diesem Chor für unsere Gemeinde nach außen ein guter Werbeträger"?, so der Ortsbeürgermeister. Julia Glas wurde schon bald in der Gemeinde eine anerkannte Dirigentin, eine liebenswürdige, sympatische Mitbürgerin in unseren Reihen. Durch ihren Einsatz in Fließem haben wieder viele junge Menschen zum Chorgesang gefunden, es wurde ein bedeutender Beitrag zur Erhaltung des Klulturgutes Lied und Gesang geleistet.

Klaus Schnarrbach dankte für die Auftritte in der Gemeinde, ob bei Vereinsfesten oder besonderen Ereignissen im Leben der Fließemer, der Chor mit Julia Glas war dabei und hat zur festlichen Gestaltung beigetragen.

Klaus Schnarrbach dankte der Chorleiterin mit einer Urkunde und einem Geschenk, wünschte der Familie einen guten Start an der neuen Wirkungsstätte in der Pfarrei St. Anton in Regensburg. "Ich bin mir sicher, dass du dort schnell mit der Familie heimisch und du von den Menschen dort  herzlich erwartet wirst!


Für eine Überraschun sorgte dann noch Pastor i.R. Hellinghausen, der als Pensionär im Fließemer Pfarrheim seinen Ruhestand verbringt, der aber für viele Dienste in der Pfarreiengemeinschaft zur Verfügung steht. Er dankte Julia Glas namens der Pfarrei aber auch persönlich für das harmonische Miteinander, für die Gestaltung der Liturgie in der schönen Fließemer Pfarrkirche, für die Lieder , für das festliche Spiel an der Orgel. Er überreichte eine afrikanische Trommel als Ergänzung an das vielfältige Talent von Julia Glas an einer Reihe von Musikinstrumenten.


Noch einmal erklang an diesem Abend die Cäcilia-Hymne (Text/Komposition H.Schwindling) als Hommage auch an das gesellschaftliche schöne Miteinander mit vielen frohen Stunden im Chor.

?O Cäcilia schau hernieder, deine Brüder trinken wieder und seit neustem ist es Brauch, deine Schwestern tun es auch. Trinken Bier und Apfelkörnchen, edlen Schampus immerdar, schütz uns vor dem bösen Kater, helige Caecilia!?


Julia Glas setzte sich an diesem Abend noch einmal ans Klavier, zur Melodie ?Marmor Stein und Eisen bricht? hatte sie einen eigenen Text geschrieben.

Darin beschriebt sie die sechs Jahre in Fließem, die auch ihr gefallen haben.


Wenn sie auch dazu aufrief "? Weinet nicht, wenn ich von euch geh", so kullerte doch manches Tränlein beim Abschiednehmen.

im  Gottesdienst am 31.Aug.2014 wurde Julia Glas in der Fließemer Pfarrkirche von der Pfarrgemeinde verabschiedet. Noch einmal führte sie ihren Chor, begleitete an der Orgel, trug dazu bei, dass es trotz Wehmut festlich war.

Sie hatte sich Gesang aus der Messe in Es von Karl Kraft, sowie aus dem geistlichen Chorbuch für Gottesdienst und Konzert, aus dem so manches Werk gesungen wurde, ausgesucht. Sie war mit der Leistun g ihres Chores an diesem Tag zufrieden, dass merkte man der Dirigentin an. "Jeden Morgen  neu wird ein weiter Tag Dein Geschenk voll Farbenpracht, spendet Atem für den Weg, den du Gott uns zugedacht." Zum Schluss zeigte Julia Glas noch einmal ihr Können an der Orgel.

 

Im Gottesdienst dankte Pastor Thomas Weber der Organistin, Chorleiterin für ihr fantastisches Wirken n der Pfarreiengemeinschaft, aber auch besonders in der Pfarrgemeinde Fließem.

" Wenn ich nach oben auf den Chor schaue, dann kann ich feststellen, dass der Chor in den Jahren gewachsen ist, dass wieder Sängerinnen und Sänger in dieser Zeit neu zum Chor gefunden haben und das ist Ihr Verdienst", so führte der Seelsorger aus. Er lobte die gute Zusammenarbeit im Team.das schöne freundliche Miteinander.

 

Voll des Lobes war auch die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Agnes Weber, ebenso wie der Sprecher des Chores Leo Kranz.

 

Als gemeinsames Geschenk der Pfarrgemeinde überreichte Pastor Weber der Dirigentin eine Statue der Gottesmutter, Maria mit Kind, unsere liebe Frau und Gottesmutter, die nun Julia Glas mit Familie auf ihrem Lebensweg begleiten wird.

 

Es war ein schönes Bild und rührte die Gottesdienstbesucher, als die kleine Helena zur Mama in den Chorraum kam. Mich hat das an viele schönen Szenen erinnert, die wir ansonsten in den Königshäusern sehen.

 

Herzlicher, langer Applaus begleitete die Reden von Thomas Weber, Agnes Weber und Leo Kranz, Applaus am Ende ihres Orgelspiels in der Pfarrkirche.

 

 

Tschüss Julia, dir dem Basti und der kleinen Helena alles Liebe und Gute.


 

 

Singvögel feiern Fastnachtsparty

Chor feiert mit Gerda Pint

Gerda Pint vollendet 85.Lebensjahr

 Am 24.Januar vollendete Gerda Pint, geb. Kranz aus der Otranger Straße das 85.Lebensjahr.

Die noch rüstige Jubilarin verbringt ihren Lebensabend im eigenen Haus, kann sich noch selbst versorgen. Kinder und Enkel unterstützen die Mutter/Oma, so weit sie gebraucht werden. 2001 feierte sie mit Ehemann Thomas Goldene Hochzeit, der Ehemann ist im Jahre 2008 verstorben.

Gerda Pint hat sich im Gemeindeleben verdient gemacht, besonders im Vereinsleben hat sie über Jahrzehnte aktiv mitgewirkt. Im Kirchenchor Fließem ist als Sängerin seit mehr als 70 Jahren aktiv.  Seit dieser Zeit hat sie 12 Dirigentinnen/Dirigenten erlebt, freut sich noch heute, wenn sie ihre Stimme im Chor zur Verfügung stellen kann.

Das Laienspiel in der Gemeinde war ohne Gerda Pint nicht denkbar, viele Rollen hat sie im Laufe der Jahre gespielt, Rollen, die ihr auf den Laib geschrieben waren. Es waren teils ernste Stücke, die aufgeführt wurden.  Gerda Pint erinnert sich an die Aufführung des Totengräbers von Sankt Jost, Die Zigeunerin von Rockavalla oder dem Untergang der Titnaic. Oder in neuerer Zeit die Stücke De Kurwel oder Käth hall Moul u.a.

Aber auch bei vielen Veranstaltungen hat Gerda Pint mitgewirkt, Vortrag von Geschichten aus dem Dorfleben, Gedichten, Bierzeitungen, Gerda hat es verstanden, auch das Geschehen im Chor in Verse zu fassen.

In der Frauengemeinschaft, beim Seniorenkreis, aber auch im kirchlichen Bereich, beim Gebet zur und an der  Kapelle Wachenforth, die Jubilarin hat sich aktiv beteiligt.

Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach gratulierte zum Geburtstag und überbrachte den Dank der Dorfgemeinschaft für dieses vielfältige Wirken in der Gemeinde, im kulturellen Leben der Dorfgemeinschaft. Vertreterinnen der Frauengemeinschaft, die Nachbarschaft, Freunde, Bekannte kamen an diesem Tag zum Gratulieren.

Der Kirchenchor folgte gerne der Einladung zur offiziellen Feier und brachte unter der Leitung von Julia Glas einen Strauß der Lieder, die Gerda Pint bei vielen Anlässen selbst mitgesungen hat. Die Vorsitzende Gertrud Weiers hatte die Gratulationsansprache in bunte Reime gefasst und dankte für die langen Jahre Lied und Gesang im Kirchenchor, aber auch für die vielfältigen Aktivitäten und Hilfen, die die Chorängerin auszeichnen.

Manch bunter Beitrag folgte am Abend, mit viel Humor, den die Jubilarin so sehr liebt, wurde ihr Leben als Sängerin gewürdigt und beleuchtet. Besonders Heinz Pint hatte in der gekonnten Art einen  bunten Reigen vorzutragen, der nicht nur der Jubilarin gefiel, sondern bei den vielen Gästen Bewunderung fand, halt Heinz-Pint-Qualität.

Mehr als 70 Jahre Chorgeschichte, das hat den beim Programm Mitwirkenden schon manchen Grund gegeben, um darüber einen Geburtstagsong,-beitrag zu verfassen. So wünschte man natürlich, dass ihre Stimme im Alt noch einige Jahre zum Lobe Gottes und Freude der Menschen im Chor erklingen möge. .

 

Zum Geburtstag gratulierten der Mutter, der lieben Oma die drei Kinder mit Familien, besonders aber die 7 Enkel und ein Urenkel. Auch die Familie trug mit  einigen lustigen Beiträgen zur Geselligkeit des Abends bei.

 

Wir wünschen Gerda Pint weitere zufriedene Jahre im Kreise der Familie und der Dorfgemeinschaft, besonders aber Gesundheit und Gottes Schutz und Segen.

 

 

Klaus Schnarrbach

Ortsbürgermeister

 

 

Kirchenchor auf großer  Pilgerfahrt mit Ziel Taizè

 

Die 47 Teilnehmer an der Pilgerreise nach Taizè waren beeindruckt von den Stätten, die sie besichtigt haben, von den Begegnungen in Taizè. Man spürte die Vergangenheit, die noch am leben ist, man war aber auch begeistert vom Treffen der Jugend und vom gemeinsamen Beten und Singen an der so bedeutenden Stätte von Taizè, einer Stätte von der aus mehr als 100 Brüder in der ganzen Welt besonders in den Armutsviertel tätig sind..

 

Die Fahrt war von Jürgen Steinhauser perfekt vorbereitet worden, er hat die Teilnehmer auch auf der Fahrt begleitet und geführt.

 

Schon frühmorgens war man am 14.Juni 2013 in Fließem gestartet, in einem modernen Reisebus der Fa. Theis.

Erste Station war das Hospice de Beaune, ein vielbesuchter Ort in Burgund. Die Geschichte dieses Hospice begann im 15.Jahrhundert, es ist heute eine Pflegestation für schwer kranke Menschen, arme Menschen finden hier Aufnahme und Zuwendung.

 

Am späten Nachmittag kehrte man ein im Chateau de Meursault. Hier fand direkt bei einem Winzer neben der Besichtigung des Weingutes eine Weinprobe statt. Fachmännisch wurden die guten Burgunder Weine vorgestellt und verkostet.

Die erste Übernachtung in Chalon sur Saone im Deparment Saone et Loire, eine Kleinstadt an der Saone mit einem bedeutenden Verladehafen für Getreide und natürlich die Weine der Region, die in alle Welt gebracht werden.

 

Am nächsten Tag ging die Fahrt über Cluny, eine Kleinstadt in Burgund, in der das 910 gegründete Benediktinerkloster besichtigt wurde. Dieses Kloster hatte im 10./11.Jahrhundert eine große Bedeutung. Die Äbte des Klosters wurden von Kaisern, Königen und Fürsten, aber auch von Päpsten zu Rate gezogen. Zeitweise war das Kloster dem Papst direkt unterstellt.

 

Am Nachmittag traf man dann am Ziel der Pilgerfahrt ein. Zunächst wurde die alte Klosterkirche mit dem Grab von Frère Roger, dem Gründer von Taizè besichtigt. Laura, eine Jugendliche aus dem Walfahrtsort Klausen, die für drei Monate in Taizè eine Betreuungsaufgabe übernommen hat,  begleitete die Fließemer Pilger durch die bedeutende Stätte der weltweiten Jugendtreffen.

Mit mehr als 700 überwiegend jugendlichen Besuchern an diesem Abend nahm man ein einfaches Mahl ein, im Sinne des Ordens von Taizè. Anschließend feierte man mit den Brüdern von Taizè  das gemeinsame Abendlob, gemeinsames Singen und Beten , aber auch die Möglichkeit zur Stille waren Chance die  Quellen des Vertrauens auf Gott neu zu entdecken, den Sinn des einfachen Lebens neu zu ergründen.

 

Am Sonntag führte dann die Rückfahrt zunächst nach Vèzelay, einer kleinem auf einem Hügel liegenden Gemeinde von ca. 500 Einwohner mit der gleichnamigen Basilika, die im Jahre 858/859 von den Benediktinern zur Ehre Christi, der Jungfrau Maria und der hl. Maria Magdalena gegründet wurde. Mit diesem Kloster ist auch ein Magdalenen-Kult verbunden. Man spricht von einem Leuchtturm der Christenheit. In der romanische Basilika ist heute der Franziskanerorden tätig. Bekannt ist das Kloster auch durch Bernhard von Clairvaux. In Vèzelay wurde der 2. Kreuzzug ins heilige Land ausgerufen.

 

Noch einmal genoss man diese Speisen und Getränke des Burgunder Landes mit dem französischer Flaire, bevor dann die Heimreise angetreten wurde.

An den Tagen kam die Geslligkeit, trotz des umfangreichen kulturellen Programmes nicht zu kurz. Nicht nur die Weine in Burgund, sondern auch das Bitburger mundete auf der Fahrt.

Es war aber auch  immer wieder der gemeinsame Gesang, der die Teilnehmer ja auch im Chor verbindet.

"Es war eine schöne, gesellige Fahrt mit vielen Höhepunkten, die Eindruck hinterlassen haben, die Teilnehmer waren geradezu begeistert"  so sagte die Vorsitzende Gertrud Weiers nach der Rückkehr in Fließem. Man war rundum zufrieden, so konnte man allenthalben von den Teilnehmern hören.

 

Wenn man die Station der Taizè-Reise betrachtet, dann findet man eine Verbindung zur Gemeinde Fließem. Benediktinermönche  haben das Kloster Wachenforth gegründet, die erste Urkunde stammt aus dem 9.Jahrhundert, aus der Gründerzeit der Klosterstätten, die vom Chor auf ihrer Reise besichtigt wurden.

Bleibt die Frage, ob eine Verbindung zu den vielen Stätten der Benediktiner-Mönche in Burgund und Wachenforth bestand?

Auch in Wachenforth gab und gibt es die besondere Verehrung der Maria Magdalena!

 

Klaus Schnarrbach

 Bilder: Kirchenchor Fließem - Richard Heinrichs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die nachfolgenden Bilder geben einen Einblick in ein schönes Fest.

Musical-Songs genießen in Fließem war das Motto.

 

 

Ehrungen langjähriger verdienter Chormitglieder

 

 

 

 

Frühschoppenkonzert Musikverein Fließem

Auftritt MGV Erdorf

 

 

 

Musical Party Fieber  - Fließemer Singvögel

 

 

 

Kirchenchor Cäcilia Fließem feiert 125-jähriges Bestehen

 

Der Kirchenchor Fließem wird im Jahre 2013  125 Jahre alt. Dieses Ereignis wird am Wochenende 04./05.2013 in der Fließemer Gemeinde besonders gefeiert.

"Musical-Songs genießen in Fließem", dass ist das Motto, das man für das Jubiläum festgelegt hat.

Die Schirmherrschaft über das Jubiläum hat die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Frau Doris Ahnen übernommen.

Der Festausschuss unter der Leitung der Chor-Vorsitzenden Gertrud Weiers ist bereits mit den Vorbereitungen beschäftigt und hat das Rahmenprogramm des Festes abgesteckt.

 

Am Samstag, 04.05.2013 findet im Fließemer Gemeindehaus ein Festkommers statt. Neben Festansprachen und Ehrungen ist der Auftritt eines Projektchores sowie mehrerer befreundeter Chöre vorgesehen.

Am Sonntag wird der Festtag mit einem Gottesdienst in der Fließemer Pfarrkirche eröffnet. Dieses Dankamt wird festlich vom Chor Cäcilia und dem Kinderchor Singvögel mitgestaltet.

Anschließend wird im Gemeindehaus gefeiert, neben den örtlichen Vereinen werden mehrere Chöre und Musikvereine mitwirken.

 

Für den Projektchor werden noch Sängerinnen und Sänger aus der gesamten Region gesucht, die den Fließemer Chor unterstützen wollen. Selbstverständlich sind auch interessierte Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde aufgerufen, mitzuwirken. In einer großen Chorgemeinschaft mit zu singen, wird sicherlich ein besonderes Erlebnis sein und Freude bereiten. Die Proben beginnen im kommenden Jahr, die Termine werden rechtzeitig veröffentlicht. Man baut auf 70 Mitwirkende, die Zahl 100 wird angestrebt.

 

Der Kirchenchor wurde im Jahre 1888 gegründet. Im Visitationsfragebogen am 23.05.1888 aus dem Trierer Bistumsarchiv finden wir den Hinweis, dass nunmehr ein Chor besteht.

Cantatur et lingua latina et lingua germanica, sed in utroque vasu solus chorus cantat, der Chor sang in lateinischer als auch in deutscher Sprache, jedoch in beiden Fällen sang der Chor allein, ohne das Volk.

Ebenso finden sich in der Schulchronik der Gemeinde Hinweise, dass in der Zeit zwischen 1881 und 1888 sich immer wieder Menschen unter dem damaligen Lehrer Anton Franzen gefunden haben, um gemeinsam zu singen. Im Jahre 1881 wurde dem Chor mit ihrem Lehrer ein Honorar von 15 Mark ausbezahlt, so weisen die Kirchenrechnungen aus.

Es waren in vielen Fällen Lehrer an der Fließemer Volksschule, die den Chor geleitet haben.

 

Zum Fließemer Chor gehören derzeit 35 Sängerinnen und Sänger, er steht unter der Leitung von Julia Glas, derzeit in Mutterschutz vertreten durch Gaby Wolsiffer. Julia Glas wird aber zu Beginn des Jahres 2013 die Proben zur Vorbereitung auf das Fest wieder übernehmen.

Zum Chor gehört ein Kinderchor mit 15 Kindern unter der Leitung von Laura Barth. Es macht Spaß, die  Singvögel, wie sich der Nachwuchs nennt, zu erleben. Sie werden natürlich auch beim Festprogramm dabei sein und einen  Beitrag aus World Disney vorbereiten.

Präses des Chores ist Pastor Thomas Weber.

 

Wer mitmachen will im Projektchor aus Anlass des Jubiläums kann sich bei der Vorsitzenden

Gertrud Weiers (06569-7503) oder Leo Thome (06569-7526) oder gertrud.weiers(at)freenet.de

sowie schnarrbach(at)fliessem.de melden oder einfach zu den Proben kommen.

Aktuell können sie sich unter www.fliessem.aktuell informieren.

 

Klaus Schnarrbach

Ortsbürgermeister

 

 

 

 

 

 

Willkommen auf den Seiten des Kirchenchors

 

 

Laudate omnes Gentes, Laudate Dominum.

Lobsingt, ihr Völker alle, Lobsingt und preiset den Herrn!

 

Wir begrüßen sie herzlich auf den Seiten des Kirchenchores Fließem und den Seiten der Fließemer Singvögel.

 

 

Der Fließemer Chor ist ein gemischter Chor. Er wird  von der Dekanatskantorin Julia Glas geleitet.

Die Hauptaufgabe des Chores ist natürlich die festliche Mitgestaltung der Liturgiefeiern das ganze Jahr hindurch. Besonders an kirchlichen Festtagen trägt der Chor dazu bei, dass die Gottesdienste zur Ehre Gottes besonders feierlich gestaltet werden.

 

Aber auch bei vielen Anlässen in der Gemeinde wirkt der Chor mit und trägt zum Gelingen vieler Veranstaltungen bei. Ein abwechslungsreiches Liedgut steht auf dem Programm. Der Chor unterstützt die anderen Vereine und Gruppen in der Gemeinde bei ihren Veranstaltungen.

Die Aktiven, jung und alt, sind bei den vielfältigen Aktivitäten  mit grosser Freude dabei. Das Zusammenwirken, die Zusammenarbeit ist großartig.

 

 

Seit drei Jahren besteht in der Gemeinde ein Kinderchor. Die Fließemer Singvögel werden von Laura Barth geleitet.

Diese Gemeinschaft singender Kinder bereichern das Chorleben, sie wirken ebenso bei der Gestaltung besonders von Kinder- und Jugendmessen mit, die frohen Kinderstimmen ertönen zur Freude der Menschen und zur Ehre Gottes.

 

Musik und Gesang machen Freude, Musik und Gesang verbinden ohne Worte, Musik hat heilende Kraft, Musik macht Schweres leichter, Musik ist ein Ventil im Alltag. Darum singt dem Herrn ein Lied, singt in der Harmonie des Chores, der Gemeinschaft froher Menschen.

 

Nachfolgend können sie sich über die Geschichte und die Aktivitäten des Chores informieren.

 

 

 

 

 


Singvögel mit Laura B a r t h

Eine lustige Schar nur Jungs fehlen noch!!

Alfred Leinen wird Ehrenvorsitzender

 

 

 

Alfred Leinen Ehrenvorsitzender im Chor



Nach 53 Jahren als aktiver Sänger musste Alfred Leinen krankheitsbedingt seine Sängerlaufbahn beenden. Aus diesem Anlass wurde Alfred Leinen in der Generalversammlung des Kirchenchores Cäcilia Fließem am 25.Jan.2012 besonders für seinen Verdienste geehrt und zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 


Die Vorsitzende des Chores Gertrud Weiers würdigte die Verdienste von Alfred Leinen um den Kirchenchor Fließem und um das Vereinsleben in der Gemeinde. Sie dankte für diese 53 Jahre Gesang zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen in der Gemeinde und über die Gemeinde hinaus. Alfred Leinen hat nicht nur als Erster Tenor mitgewirkt, er war auch  31 Jahre Vorsitzender des Chores.
In dieser Zeit wurde im Jahre 1988 das hundertjährige Bestehen des Chores mit Verleihung der Palestrina-Medaille gefeiert, 2 mal wurde das Dekanatstreffen der Chöre in Fließem  durchgeführt, 21 Liederabende/Konzerte wurden veranstaltet.
Alfred Leinen hat in den 53 Jahren an 1265 Proben teilgenommen, bei fast allen Auftritten des Chores in der Gemeinde und bei den befreundeten Chören war Alfred Leinen dabei.
Eine besondere Freundschaft wurde in dieser Zeit mit dem Chor Seffern/Schleid begründet.

 


1983 trat der Chor der Vereinsgemeinschaft Fließem bei. Gemeinsam wurde besonders das Karnevalsbrauchtum gepflegt.
Der Präses des Chores, Pastor Thomas Weber würdigte ebenso die Verdienste von Alfred Leinen und dankte für das große Engagement im Chor.
Er dankte aber auch den Verantwortlichem im Chor und den Sängerinnen und Sängern für die gute Unterstützung und die schöne Gestaltung vieler Liturgiefeiern.
In seinem Dankwort brachte Alfred Leinen zum Ausdruck, dass er stets gerne als Sänger in diesem Chor mitgewirkt habe. Wenn es auch manchmal schwere Zeiten gab, es wurde immer dafür gesorgt, den Fortbestand zu sichern. Besonders dankte Alfred Leinen auch dem Dirigenten Paul Thommes mit dem er als Vorsitzender 21 Jahre erfolgreich gewirkt hat.
Alfred Leinen bedauerte, dass er wegen einem Augenleiden aufhören müsse, gerne wäre er noch im Chor geblieben.

 


2010 wurde Alfred Leinen die Ehrennadel des Bistum für 50 Jahre Chorzugehörigkeit verliehen, ebenso wurde er für seine Verdienste und die Dorfgemeinschaft mit der Ehrenurkunde der Gemeinde geehrt.
Wir danken Alfred Leinen, seine Tenorstimme wird im Chor fehlen.
Als Dank eines der Wunschlieder von Alfred Leinen, das er stets gerne gesungen hat:
Ist´s Feierabend, sicherlich auch eine Homage an seine Tätigkeit als Landwirt: das Tagwerk ist vollbracht.
   

Ehrung Alfred Leinen

 

Konzert Akkordeon-Orchester Bitburg mit dem Kirchenchor Cäcilia Fließem am 24.09.2011 im Beda-Haus

 

 

Kulinarisches aus der Musikantenküche

 

Das Akkordeon-Orchester Bitburg hatte zum Konzert ins Beda-Haus eingeladen.

Eine kulinarische Reise aus der Musikantenküche stand auf dem Programm. Es war nicht nur eine Weltreise, eine Vielzahl von Speisen und Getränken wurden angeboten, sie mundeten musikalisch

Mit diesem Konzert stellten die Musiker einmal mehr unter Beweis, dass das Akkordion nicht nur als Solo-Instrument einsetzbar ist, sondern im Orchester eine hohe Anforderung an die Spieler stellt. Melodie und Begleitung waren hervorragend aufeinander abgestimmt.

Günter Jammermann, der Leiter des Orchesters begrüßte die Gäste im Beda-Haus, daruntre besonders den Kirchenchor Fließem, der mit einigen Liedern das Akkordionorchester auf der kulinarischen Reise unterstützte. Der Fließemer Chor stand unter der Leitung von Julia Glas.

Durch das Programm führte Walter Nietzschmann,  mit seiner Moderation gelang die Navigation zu vielen bekannten Örtlichkeiten, die sich durch Köstlichkeiten auszeichnen.

Die Reise startete im weißen Rössl am Wolfgangsee, über Fantasie Romande, zu Fantasia Veneziana, Gilbert Becaud in Concert, Der Student von Paris, dann Jacques Offenbach Can Can zusammen mit dem Fließemer Kirchenchor, dann nur gesungen vom Chor Die Welt ist voll Musik und 3 schöne Dinge fein eine Hymne Bitte ein Bit, arrangiert von Günter Jammermann. Nach diesem Hymnus  schmeckte das Bitburger Gerstensaft auch in der Pause. Mit Tango Bolero, Miguel von Hans-Peter Vetter, dem Andalusischen Traum eine weite Reise über den großen Ozean

Zu Moonriver. Dann nochmals der Fließemer Chor mit Mango und Eisbein sowie Udo Jürgens Aber bitte mit Sahne. Es übernahm wieder das Akkordeonorchester, führte die Gäste in ein Japanisches Teehaus, dann eine Reihe deutscher Oldies, die allesamt mit Essen zu tun hatten, nochmals Udo Jürgens Ich war noch niemals in New York und Volkslieder zum Mitsingen arrangiert von dem Aktiven des Orchesters Hans-Peter Vetter.

Zum Schluß kehrte der Fließemer  Chor und das Akkordeon-Orchester Beim Kronenwirt ein und servierten die dampfenden Knödel tjo didel tjo didel tjo.

Während des Konzerts wurden von der 2. Vorsitzenden des Bitburger Akkordeon-Orchesters Frieda Barth Andre Görgen für 15 Jahre, Monika Meiers und Leo Schuster für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Eine besondere Ehrung wurde Günter Jammermann zu teil.  Er erhielt die Goldene Ehrennadel des Harmonika-Verbandes für seine 30 Jahre Dirigententätigkeit, er ist seit 41 Jahren Akteur im Orchester.

Mit dem Musikstück Das Spiel beginnt stellten sich die beiden Jungmusiker Annalena Ostermann und Nico Hoffmann musikalisch vor und zeigtne, dass auch sie bald Orchesterreife haben.

Der gemeinsame Auftritt Akkordeon-Orchester und Fließemer Chor kam durch Freundschaften zwischen verschiedenen Mitgliedern zustande. Es war eine besondere Herausforderung. Das Zusammenwirken hat bestens geklappt.

Kirchenchor auf Großer Fahrt

-Besuch bei Pastor Ludwig Krag in Kirchberg-

Ein Team unter Leitung der Cäcilia-Vorsitzenden Gertrud Weiers hatte den Termin gefunden, die Fahrt vorbereitet, eine große Zahl von Chormitgliedern haben gerne teilgenommen und sind am 22.Aug.2010 auf große Fahrt gegangen.

Mit einem Bus ging es nach Kirchberg. Dort hat der Chor unter Leitung von Julia Glas das Hochamt in der Pfarrkirche St. Michael festlich gestaltet. Feierlich klangen die Orgeltöne nicht nur zum Einzug, Julia Glas hat den Chor an der  Orgel begleitet.

 

Pastor Ludwig Krag, ein Fließemer Jung, hat sich über den Besuch gefreut, so haben es seine Pfarrangehörigen von Kirchberg auch nachgesehen, dass er die Fließemer an diesem Tag in seinem Fließemer Platt begrüßte. Der besondere Gruß und Dank galt der Chorleiterin und Organistin Julia Glas sowie dem Fließemer Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach, der an diesem Tag den Chor begleitete.

 

Nach dem schönen Gottesdienst ließ es sich Ludwig Krag nicht nehmen, die schöne Pfarrkirche zu zeigen und die Geschichte des Gotteshauses zu erläutern.

Nicht nur die bauliche Gestaltung des Kircheninnern erinnerte an die Fließemer Pfarrkirche, es waren viele Parallelen festzustellen.

Im Anschluss fand ein Empfang im Pfarrgarten statt. Hier stellten einige fest, dass es sich hier wirklich gut leben läßt, ein kleines Paradies auf Erden, das Domizil des Pastors.

So war es nicht verwunderlich, dass er sich gerne dazu bekannte, sich in seinen Pfarreien wohl zu fühlen, zu Hause zu sein.

 

Dann  ging es in den Pfarrgemeinde Sohren, die ebenso zur Seelsorgseinheit gehört.

Beim Schinder-Hannes wurde gut gespeist.

Ludwig Krag begleitete den Besuch aus Fließem. Klaus Schnarrbach dankte für den Empfang, dankte für die schöne Verbindung, die weiterhin besteht, dankte für das Bekenntnis von Ludwig Krag zu seiner Heimat. Der Ortsbürgermeister überreichte einen Römerkrug, beide Orte, Kirchberg, wie Fließem haben ihre Wurzel in einer ersten röm.Ansiedlung. Ebenso übergab Klaus Schnarrbach das Fließemer Wappen in Bleiverglasung, worüber sich Ludwig Krag besonders freute.   

 

Mit dem Bus ging es dann vom Hunsrück ins Moseltal. In Traben-Trabach bestieg man ein Schiff und fuhr auf der Wasserstraße bis zum Kloster Machern.

Hier fand der Abschluss statt.

 

Vorsitzende Gertrud Weiers dankte Ludwig Krag für die ganztägige Begleitung, für den gut vorbereiteten Tag, für den schönen Ausflug.

Der Dank der Vorsitzenden galt aber auch allen, die geholfen haben, diesen Tag vorzubereiten und durchzuführen.

 

Natürlich durfte auf der ganzen Fahrt der Gesang nicht fehlen. Immer wieder im Bus, auf der Schiffsfahrt, am Kloster Machern und zum Abschied wurde das passende Lied angestimmt, Julia Glas führte ihren Chor durch diesen Tag.

 

Auf der Rückfahrt, bei der Ankunft in Fließem war immer wieder zu hören:

Das war ein richtig toller Tag, Harmonie, eine wunderbare Chorgemeinsschaft,

herzlich der Pastor, der Fließemer Jung Ludwig Krag, wie er mit den Christen aus seiner Heimatgemeinde umging. Ich bin ein Fließemer und werde immer ein Fließemer bleiben, dazu können und konnten sich auch alle Teilnehmer bekennen.

 

Die Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck von dem schönen Tag.

 

Klaus Schnarrbach

 

  

Besuch aus Laufen/Salzach in Bitburg und Fließem

Besuch aus Oberbayern bei den Chören aus Bitburg-Liebfrauen und Fließem

 

Thomas Netter hat vor 2 Jahren eine neue Stelle als Kirchenmusiker in Laufen/Oberbayern an der Salzach  angetreten.

Er war über einige Jahre Dirigent der Kantorei Bitburg-Liebfrauen und des Chores Cäcilia Fließem.

Er wollte näher in seine süddeutsche Heimat. Fast 700 km südlicher fand er eine neue Stelle, die er gerne antrat, die ihm auch Freude macht. Schon bald war er dort zu Hause.

 

 

Der Kontakt zu seinen bisherigen Chören ist jedoch nicht abgebrochen. Bereits bei seiner Verabschiedung hat man Thomas Netter gesagt, dass man ihn bald in Laufen besuchen würde.

 

Es dauerte nicht lange, man machte schon bald den Plan, nach Laufen zu reisen und Thomas zu besuchen.

 

Im letzten Jahren fuhren dann mit beiden Chöre aus Bitburg und Fließem nach Laufen. Es war eine schöne Reise, Kontakte wurden geknüpft, gemeinsame Auftritte der Chöre. Es war eine toller Aufenthalt im Oberbayerischen Land in der Nähe zur Grenze zu Österreich.

Noch heute schwärmen die Teilnehmer von der Freundlichkeit, der Herzlichkeit der Menschen, die man erfahren durfte.

 

 

Nun fand der Rückbesuch des Laufener Chores mit Thomas Netter in Bitburg und Fließem statt. Es wurde eine ebenso herzlich Begegnung, man freute sich auf das Wiedersehen.

 

 

Am Pfingstsamstag traf man in Bitburg ein, bezog dort für einige Tage Quartier.

 

Der Pfingstgottesdienst wurde dann von den Chören aus Laufen, Bitrburg und ließem gestaltet. Die Krönungsmesse von Mozart wurde zu Gehör gebracht. Die Aufführung stand unter der Leitung von Thomas Netter und seiner Nachfolgerin in der Kantorei Julia Glas. Die Gottesdienstbesucher waren angetan von der Klangfülle der 80 Sängerinnen/Sänger, die trotz der nur ganz spontan einstudierten Gesänge von einem hohen Leistungsstand  zeugten.

Pastor Thomas Weber dankte für diese festliche Gestaltung des Pfingstgottesdienstes.

 

 

Es folgte dann für die Besucher aus Laufen ein umfangreiches Kulturprogramm,

beginnend mit einer Führung durch die Stadt Bitburg, Frau Prof. Niewodnischanka selbst führte die Besucher über den Röm. Rundweg.

 

 

Dann ging es nach Fließem.  Im Gemeindehaus wurden die Besucher herzlich empfangen. Eine gemeinsame Begrüßung der Vorsitzenden aus Bitburg und Fließem, Raimund Manns und Gertrud Weiers, auch das zeugte von einem guten Miteinander der beiden Chöre in der Pfarreiengemeinschaft.

 

Fließemes Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach ließ es sich nicht nehmen, die Chöre aus dem bayerischen Laufen, aus Bitburg und natürlich aus Fließem zu begrüßen. Er überreichte ein Gastgeschenk als Erinnerung an den Besuch, als Werbung für die vielen historischen Stätte im schönen Bitburger Land.

 

Wir freuen uns gemeinsam mit den Gastgebern über den Besuch, freuen uns über die mittlerweile entstandenen Beziehungen der Chöre, so wird es sich ergeben, dass weitere Besuche folgen werden, so Klaus Schnarrbach.

 

Nachdam man sich an gut Gegrilltem und tollen Beilagen  gestärkt hatte, lud Gertrud Weiers, eine mittlerweile passionierte Fremdenführerin, zur Besichtung der Fließemer Sehenswürdigkeiten ein. Zunächst ging zu zum Schmückstück in der Mitte des Ortes, zur Pfarrkirche, dann ins kleine Heimatmuseum Leicks Haus und natürlich zur röm. Villa Otrang, hier hat Christel Hedrich die Führung übernommen.

 

Die Geselligkeit kam beim Besuch nicht zu kurz, man hatte sich viel zu erzählen, freute sich und feierte dann am Abend noch einige Stunden in froher Runde. Das ein oder andere Lied wurde angestimmt und in froher Runde gesungen.

 

 

Die Torten- und Kuchentafel, die die Frauen der beiden Chöre zusammengestellt hatten, war beachtlich, ebenso die Verpflegung zum Abend im Fließemer Gemeindehaus.

 

Die Bilder geben eine Eindruck vom Besuch in Fließem sowie dem Aufenthalt im Gemeindehaus.

 

Klaus Schnarrbach

Ortsbürgermeister